Die Stars von morgen auf großer Bühne

Wieder einmal zeigten Schülerinnen und Schüler der Realschule Delbrück ihr Können im Rahmen der Talentshow, die inzwischen zum festen Veranstaltungsrepertoire der Johann-Sporck-Schule gehört.

Die von der Schülervertretung und den SV-Lehrern Wilma Menke und Thorsten Gaulke organisierte Show fand diesmal in der Stadthalle Delbrück statt, die mit über 300 Gästen gut gefüllt war.

Die Schülerinnen der SV, Milena Schröder-Jonientz, Julia Theis, Karina Knapp, Lisa Grundmeier, Michaela Rolf, Celine Kuhlenkamp, Kathleen Mollemeier und Weronika Loewe, führten durch das bunte Programm, das neben Gesangsbeiträgen auch Tanzeinlagen und artistische Nummern beinhaltete. Viele Stücke wurden von Musiklehrer Thorsten Gaulke live am Piano begleitet.

Die stimmgewaltigen Sängerinnen und Sänger aus den Jahrgangsstufen 5 – 10 beeindruckten in diesem Jahr mit besonders anspruchsvollen und aktuellen Songs. So präsentierten Birte und Pia Twielemeier aus der Jahrgangsstufe 5 mit dem Lied „Someone like you“ von Adèle annähernd perfekte musikalische Teamwork und Jona Brautmeier aus Klasse 5c zeigte frei nach Tim Bensko, dass er nicht nur gut singen kann, sondern gleichzeitig auch noch „schnell die Welt retten“  will.  Zoey Eley und Alexandra Kleine aus Klasse 10 bewiesen zudem mit ihren ruhig angelegten und  stimmlich hervorragenden Interpretationen der Lieder „Your song“ von Elton John und „Umbrella“ von Rihanna, dass es nicht immer wilder Tanzeinlagen bedarf, um einen nachhaltigen Eindruck beim Publikum zu hinterlassen.

Fünftklässler Philipp Loewen machte Celine Dion mit seiner Version von „My heart will go on“ Konkurrenz und auch Daniela Geiß, Anna Maria Bunte, Eva Krug, Rica Brautmeier, Lisanne Schmitz und Lisa Hartmann zeigten mit ihren Gesangsauftritten, dass sie sich hinter ihren musikalischen Vorbildern Adèle, Marit Larsen, Christina Perri, Pixie Lott und Aura Dione nicht verstecken müssen.

Einen ganz besonderen Auftritt legte zudem Jenny Filatow hin, die ihren Beitrag nicht nur selbst mit der Gitarre begleitete, sondern Lenny Kravitz‘ Hit „Fly away“ auch eine ganz persönliche Note verlieh.  Wirbelwind Lea-Marie Mückenhaupt aus der 6c, die sogar zwei Aufritte hatte, brachte ihren eigenen Fanclub mit und sang mit Inbrunst „Wovon sollen wir träumen?“ von Frida Gold, nur um kurze Zeit später als Rapperin coole „Moves“ vorzuführen. Auch Maik Hagenbrock aus der 6d brachte mit seiner Tanzeinlage Bewegung auf die Bühne, während Sasette Schiller artistische Höchstleistungen im Bereich der Bewegungskunst „Poi“ vorführte.

Nach kurzfristiger Verzögerung konnte schließlich auch die Mädchengruppe aus der 5c ihre Showeinlage zum Besten geben. Die Schrecksekunde, die durch eine zunächst nicht abzuspielende CD hervorgerufen wurde, überwanden Anna Dunschen, Caroline Walde, Lynn Austerschmidt, Lea Kneuper und Jennifer Walberg jedoch wie echte Profis und legten schließlich einen grandios aufeinander abgestimmten Tanzauftritt hin.

Ein absolutes Highlight stellte wieder einmal der abschließende Auftritt der Hiphop-Gruppe „Die Freakz“ dar. Bei ihrer Zugabe hielt es das Publikum nicht mehr auf den Stühlen und es wurde frenetisch applaudiert. Nach der Show mussten die umschwärmten Jungs der Truppe sogar Autogramme an die begeisterten Fans verteilen.

Es mag an dem größeren Rahmen, der guten Ton- und Lichtqualität (ein Dankeschön an Klaus Engels!) oder einfach an den sensationellen Begabungen der Schüler gelegen haben, dass viele Zuschauer die diesjährige Talentshow als beste der vergangenen Jahre lobten.

Die auf der letzten Talentshow entdeckte Sängerin Chantal Schramm, die derzeit mit einer CD zu Gunsten des Waldpiraten-Projekts der Kinderkrebsstiftung Heidelberg e.V. von sich reden macht und die Hiphop-Gruppe „Die Freakz“, die inzwischen sogar Titel als Deutsche Meister und Vizeweltmeister vorweisen kann, haben gezeigt, dass die Talentshow ein Sprungwelt in die Welt des großen Showbusiness sein kann.

Die Stadt und die Realschule Delbrück können wahrlich stolz auf ihren Nachwuchs sein – und wer weiß, wen wir demnächst auf noch größeren Bühnen werden bewundern können.